Das Filzmooshörndl ragt mit 2.189m über das Großarltal. Landschaftlich ist die Skitour abwechslungsreich, nicht zu steil und sonnig. Das Großarltal ist bekannt als das „Tal der Almen“ und genau das macht es zu einem großartigen Skitourengebiet. Wer hier übernachten möchte, sollte sich das Hotel Almrösl in Hüttschlag ansehen. Wir waren sehr begeistert!
Hard Facts:
- Höhe: 2.189 m
- Dauer: ca. 4 Stunden
- Höhenmeter: ca. 1.200
- Ausrüstung: gesamte Skitourenausrüstung, inkl. Harscheisen, LVS, Schaufel, Sonde
- Ausgangspunkt: Parkplatz Großlehen
So kommt man hin
Zuerst führt der Weg mit dem Auto nach Großarl, wo man mitten im Ort links abbiegt und dem grünen Schild „Ellmautal“ folgt. Über holprige Straßen und enge Kurven schraubt man sich immer weiter hinein ins Tal, hochgelegene Bauern- und Wohnhäuser stehen links und rechts im Hang.
Ganz am Ende des Tals, wartet dann der Parkplatz: Großlehen. Auch mit dem Bus ist der Ausgangspunkt der Tour gut erreichbar. Ein großer Vorteil der Tour ist auch, dass sie bereits ab 1.340m beginnt. Dadurch ist sie relativ schneesicher.

Wenn du dich mit Skitourengehen noch nicht so auskennst, oder du wieder einmal dein Wissen auffrischen möchtest, kann ich dir diesen Blogbeitrag ans Herz legen: Skitour: Das solltest vor deiner ersten Tour wissen.
Zur Filzmoosalm
Der Aufstieg beginnt gemütlich über die Forststraße. Es fehlt zwar hi und da an Schnee, aber insgesamt geht es auch diesen Winter halbwegs. Nach zwei Kurven erreicht man den LVS-Checkpoint, die Forststraße steigt gemächlich weiter bergauf.

Es geht durch lichten Wald, meist auf der Straße, manchmal auch auf den Wanderwegen. Wir versuchen uns beim Aufstieg zu merken, wo die größeren Steine liegen, denn bei so wenig Schnee müssen wir über die Forststraße abfahren. Nach ungefähr einer Stunde sehen wir das Dach der Filzmoosalm (1.710 m) zwischen den Bäumen aufblitzen. Zur Info: Die Alm ist im Winter nicht bewirtschaftet. Und ab hier wird es erst richtig schön.
Zirbenbäume und Traumgelände
Wir gehen an der Alm gerade vorbei, in leicht hügeliges Gelände. Unsere Stöcke verschwinden im Pulverschnee. Wir grinsen uns an: „Endlich genug Schnee“.


Wir folgen der Aufstiegspur zwischen uralten und schön verformten Zirben vorbei, schließlich geht es hinaus aus dem Wald und über eine große flache Wiese. Der Gipfel scheint zum Greifen nah.
Blick übers Großarltal
Der letzte Anstieg zum Gipfel kann etwas verblasen und darum hart sein, am besten man hat für den Fall der Fälle Harscheisen dabei. Am Gipfel selbst kann man dann ein traumhaftes Panorama genießen, in jede Himmelsrichtung stechen weiße Felsspitzen in den Himmel.


Dann wird es Zeit abzufellen. Da wenig Schnee ist, müssen wir die Aufstiegsspur auch wieder abfahren. Ansonsten würden sich bei entsprechender Schnee- und Lawinenlage Abfahrtsvarianten direkt ins Kar und zur Hütte ergeben.







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